35 Jahre MOTTE

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Umbau der MOTTE
35 Jahre MOTTE

Nach unserem Jubiläumsjahr starteten wir in das neue Jahr mit umfangreichen Baumaßnahmen, die unseren Alltag bis in den Sommer begleiten werden. Am 1. März feiern wir Bergfest und unseren Neujahrsempfang.

Ausgestattet mit einem Mietvertrag für die nächsten 30 Jahre und neuen Räumen freuen wir uns, unsere Arbeit unter besseren Voraussetzungen fortführen zu können und auf neue Aufgaben.
Projekte, die wir im Jubiläumsjahr initierten, führen wir in diesem Jahr weiter.

"Direkt nach Altona" -  Regie: Jens Huckeriede, Dokumentation, 68 Minuten, 2011 (Produktion: MOTTE e.V.) Sieben Interviews mit Menschen, die in Ottensen leben oder arbeiten. Der Film zeigt Lebenserinnerungen und -perspektiven und den gesellschaftlichen Wandel im Hamburger Stadtteil Ottensen über einen Zeitraum von 60 Jahren. Die ProtagonistInnen sprechen über kulturelle Identität, Heimatgefühle, Tod, Gentrifizierung und Zuwanderung. Ein lebendiges Abbild der Gegenwart eingefangen mit all seinen Widersprüchen.
Der Film ist ein Zusammenschnitt einer Videoinstallation, die wir zum 700jährigen Jubiläum Ottensens im Stadtteil zeigten. An sieben Orten liefen die jeweils einstündigen Interviews als Schaufensterinstallation.
Mehr: http://www.diemotte.de/direkt-nach-altona/

"sound in the silence" Ein interkulturelles Musikprojekt - Fortsetzung im September 2012 in Polen.
Das Projekt "sound in the silence" brachte vom 19. bis 26. September SchülerInnen aus Altona und Koszalin/Polen mit KünstlerInnen aus San Francisco, New York und Hamburg zusammen. Gemeinsam gingen sie in die Auseinandersetzung mit der deutschen und polnischen Geschichte. Die Workshops fanden in der KZ-Gedenkstätte Neuengamme statt. In der FABRIK und in der Gedankstätte Neuengamme zeigten die SchülerInnen in zwei sehr beeindruckenden Aufführungen die Ergebnisse des sehr intensiven Workshops.
Link: Mehr zu 'sound in the silence'
http://www.diemotte.de/sound-in-the-silence
Die SchülerInnen des Gymnasiums Altona haben ihre Eindrücke und Erfahrungen auf der website der Schule veröffentlicht.
http://www.gymaltona.de/
Das Projekt wird auch von uns dokumentiert. Texte, Film und Fotos werden zur Zeit bearbeitet.

Dan Wolf erreicht in seinen Workshops Jugendliche über seine persönliche Geschichte, sich mit den Themen Holocaust, Rassismus, Heimat und Vertreibung auseinander zu setzen. Eine zweite Begegnung ist für 2012 in der Gedenkstätte Stutthof/Polen geplant.
Die beteiligten KünstlerInnen arbeiten mit Theater, Tanz und Musik, die Mehrsprachigkeit wird als künstlerisches Mittel eingesetzt, der künstlerische Prozess wird gemeinsam mit den SchülerInnen in Gang gesetzt. Ausgehend von Biografien und Familiengeschichten, der eigenen Biografie und den Fragen der dritten Generation entsteht ein interkultureller musikalischer Dialog, der von der Vergangenheit in die Gegenwart führt.

Dan Wolf bearbeitet seit 2002 die Geschichte seiner Familie historisch und künstlerisch in den USA und Deutschland, angestoßen durch die Recherchen von Jens Huckeriede zu seinem Film „Return oft he Tüdelband“. (www.diethede.de und www.gebruederwolf.de)