Geschäftsführer:
Michael Wendt
Tel: 040 39 92 62 -12
E-mail: gf@dieMOTTE.de
Öffentlichkeitsreferentin:
Griet Gäthke
Tel: 040 39 92 62 -14
E-mail: pr@dieMOTTE.de
Ausgestattet mit einem Mietvertrag für die nächsten 30 Jahre und neuen Räumen freuen wir uns, unsere Arbeit unter besseren Voraussetzungen fortführen zu können und auf neue Aufgaben.
Projekte, die wir im Jubiläumsjahr initierten, führen wir in diesem Jahr weiter.
"Direkt nach Altona" - Regie: Jens Huckeriede, Dokumentation, 68 Minuten, 2011 (Produktion: MOTTE e.V.) Sieben Interviews mit Menschen, die in Ottensen leben oder arbeiten. Der Film zeigt Lebenserinnerungen und -perspektiven und den gesellschaftlichen Wandel im Hamburger Stadtteil Ottensen über einen Zeitraum von 60 Jahren. Die ProtagonistInnen sprechen über kulturelle Identität, Heimatgefühle, Tod, Gentrifizierung und Zuwanderung. Ein lebendiges Abbild der Gegenwart eingefangen mit all seinen Widersprüchen.
Der Film ist ein Zusammenschnitt einer Videoinstallation, die wir zum 700jährigen Jubiläum Ottensens im Stadtteil zeigten. An sieben Orten liefen die jeweils einstündigen Interviews als Schaufensterinstallation.
Mehr: http://www.diemotte.de/direkt-nach-altona/
"sound in the silence" Ein interkulturelles Musikprojekt - Fortsetzung im September 2012 in Polen.
Das Projekt "sound in the silence" brachte vom 19. bis 26. September SchülerInnen aus Altona und Koszalin/Polen mit KünstlerInnen aus San Francisco, New York und Hamburg zusammen. Gemeinsam gingen sie in die Auseinandersetzung mit der deutschen und polnischen Geschichte. Die Workshops fanden in der KZ-Gedenkstätte Neuengamme statt. In der FABRIK und in der Gedankstätte Neuengamme zeigten die SchülerInnen in zwei sehr beeindruckenden Aufführungen die Ergebnisse des sehr intensiven Workshops.
Link: Mehr zu 'sound in the silence'
http://www.diemotte.de/sound-in-the-silence
Die SchülerInnen des Gymnasiums Altona haben ihre Eindrücke und Erfahrungen auf der website der Schule veröffentlicht.
http://www.gymaltona.de/
Das Projekt wird auch von uns dokumentiert. Texte, Film und Fotos werden zur Zeit bearbeitet.
Dan Wolf erreicht in seinen Workshops Jugendliche über seine persönliche Geschichte, sich mit den Themen Holocaust, Rassismus, Heimat und Vertreibung auseinander zu setzen. Eine zweite Begegnung ist für 2012 in der Gedenkstätte Stutthof/Polen geplant.
Die beteiligten KünstlerInnen arbeiten mit Theater, Tanz und Musik, die Mehrsprachigkeit wird als künstlerisches Mittel eingesetzt, der künstlerische Prozess wird gemeinsam mit den SchülerInnen in Gang gesetzt. Ausgehend von Biografien und Familiengeschichten, der eigenen Biografie und den Fragen der dritten Generation entsteht ein interkultureller musikalischer Dialog, der von der Vergangenheit in die Gegenwart führt.
Dan Wolf bearbeitet seit 2002 die Geschichte seiner Familie historisch und künstlerisch in den USA und Deutschland, angestoßen durch die Recherchen von Jens Huckeriede zu seinem Film „Return oft he Tüdelband“. (www.diethede.de und www.gebruederwolf.de)
Geschäftsführer:
Michael Wendt
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Die Hamburg Klezmer Band ist ein junges und virtuoses Ensemble. Die Musiker haben ihre jüdischen Wurzeln größtenteils in den Ländern der ehemaligen Sowjetunion. Das Ensemble besteht aus fünf musikalisch versierten Profis, die weltweit in verschiedensten Projekten tätig sind, und die ihre Liebe zu jiddischer Musik und anderen osteuropäischen Kulturen vereint. So spielt die Hamburg Klezmer Band ein äußerst vielseitiges und abwechslungsreiches Programm jüdischer, moldawischer, ukrainischer und rumänischer Musik, tief verwurzelt und hochvirtuos, mit viel Seele und ungebremster Tanzwut. Die Band spielt einerseits autentisch und traditionsgetreu, andererseits werden gerne neue Wege eingeschlagen und gelegentliche Ausflüge zu anderen Genres und Kulturen unternommen. Dies macht die musikallische Darbietung der Band spannend und unverwechselbar – eine grossartige Mischung aus Tradition und Moderne. Seit Anfang 2009 spielt auch der international gefeierte Klezmerklarinettist Christian Dawid aus Berlin mit der Band. Im Jahre 2010 hat die Band die CD “In the beginning” vorgestellt.
“Fulminant beginnt das erste Album des Hamburger Quintetts mit “Yikhes and Perenica” … es klingt … frisch und mitreissend. Das lässt sich sogar noch steigern: Bei den nachfolgenden Stücken sieht man vor dem geistigen Auge bis in die Ekstase tanzende Massen." © FOLKER MAGAZIN (Sept-Okt 2010) “Überwältigende Vollblutmusiker” – “Ein grossartiges Erlebnis für alle Zuschauer, die einen guten Eindruck gewinnen konnten, … welches Hochgefühl diese Musik bereitet, … einer der schönsten Abende des Jahres.” © NIENBURGER ZEITUNG vom 16.11.2010
