Geschäftsführer:
Michael Wendt
Tel: 040 39 92 62 -12
E-mail: gf@dieMOTTE.de
Öffentlichkeitsreferentin:
Griet Gäthke
Tel: 040 39 92 62 -14
E-mail: pr@dieMOTTE.de
Die MOTTE gibt Impulse für neue Kooperationsmodelle und innovative Projekte, um die Lebensqualität im Stadtteil und das nachbarschaftliche Engagement zu fördern. Beispiel ist u.a. die Initiierung der altonale und die Gründung der Kooperativen Produktionsschule Altona GgmbH.
Zum 700jährigen Jubiläum Ottensens initiierte die MOTTE das Filmprojekt "Direkt nach Altona", in dem 7 Protagonisten mit ihrer Lebensgeschichte unterschiedlichste Perspektiven auf das Leben im Stadtteil Ottensen zeichnen. Film und Film-Installationen werden wir im September 2011 nochmal zu sehen sein.
In Ottensen sind traditionell Wohnraum, Kleingewerbe und mittelständische Betriebe eng vermischt. In den siebziger Jahren entwickelte sich eine sozial und kulturell ausgerichtete Initiativenbewegung, die neue Lebens-, Wohn- und Arbeitskulturen hervor brachte.
Leer stehende Industriearchitektur bot vielfältige Nutzungsmöglichkeiten - es konnte mit neuen Formen von Kulturangeboten experimentiert werden. Neue Orte für Kultur und das erste Stadtteilzentrum wurden gegründet, Theater eröffnet, Künstlergruppen suchten sich ihre Räume.
Eine Szene veränderte den Stadtteil und bestehende Kulturbegriffe und verhinderte teilweise auch den Abriss der historischen Industriearchitektur.
Pläne in den siebziger Jahren für eine „City-West“, die für Ottensen in großem Umfang Abriss zugunsten Büroraum vorsahen, wurden zwar nicht realisiert, dennoch sind Sanierung, dichte Bebauung und zunehmender Verkehr zentrale Themen des Stadtteils geblieben.
Die MOTTE liegt in Ottensen, das Gebäude ist eine ehemalige Schokoladenfabrik im Ortsteil Mottenburg.
Mottenburg hat seinen Namen wahrscheinlich durch den Ausdruck: "die Motten haben" - das bedeutete an Tuberkulose erkrankt - weit verbreitet als Ottensen noch industriell geprägt war und die ärmsten Bewohner auch schon mal "trocken wohnten".
Die MOTTE-Gründer übernahmen die ironische Selbststigmatisierung - sahen sie sich doch als Akteure, die zuständig waren für die Löcher in der etablierten Kulturlandschaft.
Siehe auch » MOTTE Neue Dialoge – Geschichte und Perspektiven der Stadtteilarbeit«
Mittlerweile zählt Ottensen zu den attraktivsten Stadtteilen Hamburgs, nicht zuletzt wegen der Vielfalt und hohen Dichte von sozialen und kulturellen freien Trägern und Initiativen, die Ottensen zu einem besonders lebendigen Stadtteil machen. Obwohl zunehmende Kommerzialisierung auch Konflikte schafft, hat Ottensen die nachbarschaftliche Atmosphäre zum großen Teil bewahren können und eine besondere Lebensqualität entwickelt.
Der Prozess der Gentrifizierung wird von den Akteuren im Stadtteil thematisiert und kritisch begleitet.
Altona wurde erst 1937 mit dem Groß-Hamburg-Gesetz ein Bezirk Hamburgs. Ottensen wurde 1889 ein Teil Altonas. Ottensen und Altona haben eine bewegte Geschichte. Religions- und Zunftfreiheit und Migration haben immer eine große Rolle in der Entwicklung der ehemals eigenständigen Regionen gespielt. Der Bezirk Altona hat 13 Stadtteile. Das Kerngebiet liegt am Altonaer Bahnhof - hier liegen die Stadtteile Ottensen, Altona Altstadt, Altona Nord und Bahrenfeld.
Stadtteil Ottensen: 32.000 EinwohnerInnen
Bezirk Altona: 240.000 EinwohnerInnen
Hamburg: 1.705000 EinwohnerInnen
Geschäftsführer:
Michael Wendt
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E-mail: gf@dieMOTTE.de
Öffentlichkeitsreferentin:
Griet Gäthke
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MOTTE
Eulenstrasse 43
22765 Hamburg
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Montag - Freitag
10-13 Uhr und 14-17 Uhr
0
Eine Kooparation der MOTTE Veranstaltungen,mit dem Thalia Treffpunkts des Thalia Theater Hamburg. www.thalia-theater. de,
Die Hamburg Klezmer Band ist ein junges und virtuoses Ensemble. Die Musiker haben ihre jüdischen Wurzeln größtenteils in den Ländern der ehemaligen Sowjetunion. Das Ensemble besteht aus fünf musikalisch versierten Profis, die weltweit in verschiedensten Projekten tätig sind, und die ihre Liebe zu jiddischer Musik und anderen osteuropäischen Kulturen vereint. So spielt die Hamburg Klezmer Band ein äußerst vielseitiges und abwechslungsreiches Programm jüdischer, moldawischer, ukrainischer und rumänischer Musik, tief verwurzelt und hochvirtuos, mit viel Seele und ungebremster Tanzwut. Die Band spielt einerseits autentisch und traditionsgetreu, andererseits werden gerne neue Wege eingeschlagen und gelegentliche Ausflüge zu anderen Genres und Kulturen unternommen. Dies macht die musikallische Darbietung der Band spannend und unverwechselbar – eine grossartige Mischung aus Tradition und Moderne. Seit Anfang 2009 spielt auch der international gefeierte Klezmerklarinettist Christian Dawid aus Berlin mit der Band. Im Jahre 2010 hat die Band die CD “In the beginning” vorgestellt.
“Fulminant beginnt das erste Album des Hamburger Quintetts mit “Yikhes and Perenica” … es klingt … frisch und mitreissend. Das lässt sich sogar noch steigern: Bei den nachfolgenden Stücken sieht man vor dem geistigen Auge bis in die Ekstase tanzende Massen." © FOLKER MAGAZIN (Sept-Okt 2010) “Überwältigende Vollblutmusiker” – “Ein grossartiges Erlebnis für alle Zuschauer, die einen guten Eindruck gewinnen konnten, … welches Hochgefühl diese Musik bereitet, … einer der schönsten Abende des Jahres.” © NIENBURGER ZEITUNG vom 16.11.2010
