Geschäftsführer:
Michael Wendt
E-mail: gf@dieMOTTE.de
Telefon: 040 39 92 62 -12
Öffentlichkeitsreferentin:
Griet Gäthke
E-mail: pr@dieMOTTE.de
Tel: 040 39 92 62 -14
Da hat doch jemand seinen Fernseher zu laut eingestellt – und das auch noch am frühen Vormittag. Da ... schon wieder, ein Hahn kräht durchdringend. Und gleich noch einmal. Wahrscheinlich eine Sendung übers Landleben, das ist zurzeit ja schwer angesagt. Landliebe, Landlust, Liebes Land ... und wie die bunten Magazine alle heißen, die das Landleben in rosarot verklären. Jetzt kräht der Hahn so gar mehrmals hintereinander, dieses Mal klingt es ganz nah, Hahna Morgana? Halluzinationen ... Mitnichten, der Hahn ist echt. Und die Hennen, die ihn umgeben, auch.
Echtes Federvieh bevölkert den MOTTE-Hühnerhof in der Rothestraße gleich neben dem MOTTE-Hort. Die Frage, ob in der Evolutionsgeschichte des Federviehs zuerst die Henne oder zuerst das Ei auf den Plan trat, können wir an dieser Stelle nicht diskutieren und schon gar nicht entscheiden. Bleiben wir bei den Fakten: Die Geschichte des MOTTE-Hühnerhofs begann im April 1986 mit der Anmietung einer 400 qm großen Brachfläche in der Rothestraße. Was einige Anwohner wohl für einen Aprilscherz wähnten, bekam fünf Monate später handfeste Konturen: Die Baugewerbeschule Nettelnburg errichtete ein Hühnerhaus. Ökologisch korrekt als Fachwerkkonstruktion mit Lehmwänden und einem so genannten „Gründach" – damals der letzte Öko-Schrei – verstanden sich von selbst. Das Haus und das umgebende Gelände blieben keinesfalls ungenutzt. Der ehemalige Altonaer FDP-Abgeordnete Gert Brüning spendierte zehn Hühner und einen Hahn, die Eierproduktion begann. Ein Jahr später hatte die Staatsbaumschule die Spendierhosen an und stiftete Sträucher und Bäume, die die Jugendhilfe Ottensen unverzüglich einpflanzte. Die Aktivitäten wurden noch im gleichen Jahr mit dem "Altonaer Umweltpreis" belohnt, den die Bezirksversammlung dem Projekt verlieh.
1988 dann einer der größten, ungelösten Kriminalfälle Altonas: Unbekannt gebliebene Spitzbuben schnitten ein Loch in den Zaun und raubten alle Hennen. Den Hahn ließen sie ohne seinen Harem zurück. Während dieser Tiefschlag dank Geld- und Hühnerspenden schnell überwunden war, kam es Anfang der 90er Jahre zu einem ernsthaften Angriff auf den inzwischen allseits beliebten Hühnerhof.
Das Gelände sollte bebaut werden und die Hühner dabei auf eine Restfläche im hinteren Teil des Geländes ihr zukünftiges Dasein fristen. Nach zwei Jahren Kampf, der durch eine breite Unterstützung, vor allem vieler Eltern, getragen wurde, zog die Hamburger Finanzbehörde die Bebauungsabsichten zurück. Der Hühnerhof war damit endgültig gerettet.
Seit der Zeit sind mehrere Hühnergenerationen auf dem MOTTE-Hühnerhof geschlüpft, aufgewachsen und den Weg alles Irdischen gegangen. Wobei die Aktivisten bei letzterem oft nachgeholfen haben.
Der MOTTE-Hühnerhof ist zwar eine Idylle in der Großstadt, aber deswegen noch lange kein Rosengarten. Der Hühnerhof steht der Landwirtschaft näher als dem Streichelzoo. Die Hühner sind Nutztiere, zwar artgerecht und großzügig gehalten, aber letztlich Eier- und Fleischlieferanten. Die Eier gehören zu den wohlschmeckendsten, die man in Hamburg kaufen kann und die Hühnersuppe ist im Stadtteil legendär. Für die Kinder, die den Hühnerhof besuchen, ist das in aller Regel kein Problem. Sie helfen zwar nicht beim Hühnerschlachten, wohl aber hat schon so manch einer sein erstes Huhn gerupft und dabei festgestellt, dass die Chicken-Nuggets ursprünglich nicht aus dem Pappbehälter mit dem großen „M“ stammen.
Der Hühnerhof ist in die Jahre gekommen – das sieht man ihm an. In der nächsten Zukunft steht eine Grundüberholung an. Das kostet Geld und erfordert den Einsatz vieler Helfer. Geld zu beschaffen ist schwierig, helfende Hände zu finden war noch nie ein Problem.
Im Jubiläumsjahr 2011 angekündigt, soll es in diesem Jahr losgehen: es muss dringend renoviert werden, u.a. soll ein neuer Unterstand gebaut werden und das schmucke Fachwerkhäuschen braucht eine Instandsetzung.
Gute Nachrichten: die Sanierung des Hühnerhofes kann im Frühjahr beginnen! Wir bedanken uns bei der SAGA GWG und beim Altonaer Spar- und Bauverein und freuen uns über den Stadtteilpreis 2012. Bedanken möchten wir uns auch bei der Staatlichen Gewerbeschule Bautechnik G 19. Schüler des zweiten Berufschuljahrs werden unter Anleitung von Herrn Plön, die Sanierungsarbeiten im Hühnerhof durchführen.
Der MOTTE-Hühnerhof wird am 3.4.2012 mit dem Stadtteilpreis ausgezeichnet
Die ehrenamtliche Gruppe, die sich seit mehr als 25 Jahren für den Hühnerhof engagiert, hat die Jury mit ihrem Stadtteil-Projekt überzeugt. Der Preis wird von der Hamburger Morgenpost und der PSD Bank Nord eG vergeben. Wir freuen uns sehr und bedanken uns!
Das Bilderbuch zum Hühnerhof mit Bildern und Reimen von Iris Sulz in deutsch und türkisch erschien Ende Mai 2011 - eine Neuauflage ist noch in diesem Jahr geplant.
Gruppentreffen 14-tägig. Information im Büro.
Geschäftsführer:
Michael Wendt
E-mail: gf@dieMOTTE.de
Telefon: 040 39 92 62 -12
Öffentlichkeitsreferentin:
Griet Gäthke
E-mail: pr@dieMOTTE.de
Tel: 040 39 92 62 -14
MOTTE
Eulenstrasse 43
22765 Hamburg
Tel: 040 39 92 62 - 0
Fax: 040 39 92 62 - 11
E-Mail: info@diemotte.de
Bürozeiten:
Montag - Freitag
10-13 Uhr und 14-17 Uhr
0
Bei der Musikschule your-music in Ottensen groovt es gewaltig, denn es liegt ausschließlich Popmusik in der Luft! your-music Session: Die Schüler präsentieren bei der von nun ab alle drei Monate stattfindenden Session in der Motte ihr musikalisches Können. Ob Anfänger oder Fortgeschrittener, jeder gibt sein Bestes! Es erwartet uns ein spannender und abwechselungsreicher musikalischer Abend!
Get down, do ya backdrops, spins & slide away on a fantastic wooden dance floor !!! As always, you can expect some fantastic 60's & 70's INDEMAND+CLASSIC+OBSCURE NORTHERN SOUL + CROSSOVER & RnB MONSTERS on ORIGINAL VINYL ONLY!!!! More Info: http://www.myspace.com/viphitmanclub or check out twitter & facebook!!!! www.diemotte.de
Eine Kooparation der MOTTE Veranstaltungen,mit dem Thalia Treffpunkts des Thalia Theater Hamburg. www.thalia-theater. de,
