Manuel Rakers ist Geschäftsführer der MOTTE. Im Interview erzählt er, was sich am Haus über die Jahre am meisten verändert hat, seine Lieblingsgeschichte aus seinen 20 Jahren MOTTE und worauf er sich am Jubiläumswochenende persönlich freut. (Video)
Wer bist du, seit wann bist du in der MOTTE und was ist deine Aufgabe in der MOTTE?
Ich bin seit offiziell drei Jahren hier als Geschäftsführung aktiv, aber schon seit über 20 Jahren mit dem Haus verbunden.
Wenn du die MOTTE heute und damals vergleichst, was hat sich verändert?
Die MOTTE ist viel größer geworden, das Personal viel professioneller. Früher war hier fast alles ehrenamtlich organisiert, heute gibt es fast nur noch Hauptamtliche, das hat sich stark verändert. Auch die Bezahlung ist viel besser geworden, und wir sind insgesamt viel digitaler geworden.
Gibt es nach so langer Zeit eine Lieblingsgeschichte?
Meine Lieblingsgeschichte ist die vom Elch, der durch Ottensen gelaufen ist, als drohendes Sinnbild für ein Kaufhaus, das hier gebaut werden und das ganze Ottensen plattmachen sollte. Das Schauspiel dazu kam aus der MOTTE heraus, das ist bis heute meine Lieblingsgeschichte.
Was ist die eine Sache, die du für die MOTTE bewahren möchtest?
Früher kamen Künstler*innen mit Ideen hierher und haben sich das Haus für sich genommen, genau das ist für mich immer noch die Kerngeschichte der MOTTE: Menschen kommen mit Ideen her und können sie hier verwirklichen. Das soll immer so bleiben.
Dein persönlicher Tipp für das Jubiläumswochenende?
Ich freue mich sehr auf den Sonntag, vor allem auf die Kinderrallye. Ich bin gespannt, wie die unterschiedlichen Stationen und Preise ankommen.