„Hamburger Erklärung der Vielen“

„Kunst schafft einen Raum zur Veränderung der Welt“

Die MOTTE gehört zu den Erstunterzeichnern der „Hamburger Erklärung der Vielen“. Gemeinsam mit vielen anderen Kunst- und Kultureinrichtungen positionieren wir uns für eine pluralistische, offene und demokratische Gesellschaft!

Die Stadtteilkulturzentren in Hamburg verstehen sich als Orte der Begegnung und gesellschaftlicher Partizipation. Die MOTTE bietet kontinuierlich Veranstaltungen, vielfältige Angebote und unterschiedlichste Projekte in der kulturellen Bildungsarbeit an. Hier können Menschen unterschiedlichster Altersgruppen und Herkunft aktiv werden und sich kreativ ausdrücken. Das Gründungsmotto der Soziokultur „Kultur für alle“ bleibt auch in Gegenwart und Zukunft Ziel unseres Engagements. Die MOTTE setzt immer wieder neue Impulse für kooperative Partnerschaften im Stadtteil, in der Stadt und in internationalen Netzwerken.

Offene und internationale Jugendarbeit, der MOTTE Kindertreff mit den Schwerpunkten Bildung, Erziehung und Betreuung, Erinnerungsarbeit mit jungen Menschen, Projekte die sich gezielt der Inklusion widmen, internationale Austausche, offene Werkstätten und Begegnungsorte für „alte und neue“ Nachbarn – das alles macht die MOTTE aus. Diversität ist für uns ein wesentlicher Baustein im Entstehen einer offenen und demokratischen Gesellschaft.

Wir beobachten mit Sorge gesellschaftliche Entwicklungen, die diese offene Haltung infrage stellen. Mit anderen Kulturschaffenden sehen wir uns in der Verantwortung, uns für eine diverse und solidarische Gesellschaft einzusetzen. Rassismus, Diskriminierung und Ausgrenzung haben keinen Platz in der MOTTE!

Deshalb schließt sich die MOTTE der Kampagne der Vielen an:

„Mit der Erklärung wollen DIE VIELEN e.V. den Zusammenhalt in Kunst und Kultur als Teil der Zivilgesellschaft gegen rechtspopulistische sowie völkisch-nationale Strömungen deutlich artikulieren. Die Kunst- und Kulturschaffenden setzen mit dieser Erklärung ein gesellschaftspolitisches Signal, das in unsere tägliche Praxis eingreift. Wir zeigen gemeinsam, hamburg- und bundesweit, Haltung für Toleranz, Vielfalt und Respekt.
Wir müssen die Kunst- und Kulturräume sowie unsere Gesellschaft öffnen, damit wir wirklich Viele werden! Wir als Unterzeichnende der Hamburger Theater, Kunst- und Kultureinrichtungen und ihrer Interessensverbände begegnen diesen Versuchen mit einer klaren Haltung.

  • Die unterzeichnenden Kunst- und Kulturinstitutionen führen den offenen, aufklärenden, kritischen Dialog über Strategien, die die Gesellschaft der Vielen angreifen. Sie gestalten diesen Dialog mit Mitwirkenden und dem Publikum in der Überzeugung, dass die beteiligten Häuser den Auftrag haben, unsere Gesellschaft als eine demokratische fortzuentwickeln.
  • Wir, die Unterzeichnenden, bieten kein Podium für völkisch-nationalistische Propaganda.
  • Wir, die Unterzeichnenden, wehren die illegitimen Versuche der Rechtsnationalen ab, Kulturveranstaltungen für ihre Zwecke zu instrumentalisieren.
  • Wir, die Unterzeichnenden, verbinden uns solidarisch mit Menschen, die durch rechte Ideologien immer weiter an den Rand der Gesellschaft gedrängt werden.

Solidarität statt Privilegien. Es geht um Alle. Die Kunst bleibt frei!

www.dievielen.de/erklaerungen/hamburg

Stadtkultur Hamburg: HAMBURGER ERKLÄRUNG DER VIELEN: Kunst schafft einen Raum zur Veränderung der Welt

www.stadtkultur-hh.de/2018/11/hamburger-erklaerung-der-vielen-kunst-schafft-einen-raum-zur-veraenderung-der-welt/